Landingpages – Diese 3 Sorten musst du kennen

1, 2 oder 3 letzte Chance – Vorbei. Ob du wirklich richtig stehst siehst du wenn das Licht angeht.
Es gab aber auch immer dieses eine Kind, dass sich von der Masse abgehoben hat und damit richtig lag.  Alle standen auf der 2, aber die richtige Antwort war 1.
Damit du nicht blind der Masse folgst, erkläre ich dir heute, welche Arten von Landingpages es gibt und wofür du welche Landingpage verwenden kannst.
Dann kannst du selbst entscheiden, welche Art von Landingpage am Besten zu deinen Marketingzielen passt.

Die Primärseite

Die Primärseite ist eine ganz normale -nicht auf Conversions angepasste- Seite deines Internetauftritts. Zum Beispiel die Startseite deines Unternehmens, Shops oder Blogs.Sie erklärt dem Besucher Alles rund um dein Geschäft. Dort finden alle deine Dienstleistungen und Produktauszüge Platz. Primärseiten liefern deinen Besuchern den meisten Kontext und die meisten Informationen.

Hubspot Startseite
Startseite von www.hubspot.de

Auf Primärseiten findest du folgende Elemente:

  • Dein Logo und deine Navigation.
  • Eine Herosection mit einem Call2Action.
  • Eine Service Sektion die an verschiedene Kundengruppen gerichtet ist. Wenn es sich um einen Onlineshop handelt sind das zum Beispiel die Kategorienteaser.

Selbstverständlich müssen Unterschiede zwischen Ecommerce und Dienstleistungsseite gemacht werden, weil Conversionrate sowie Marketingziele sich deutlich unterscheiden.
Unterm Strich will jeder Verkaufen, aber der Weg zum Verkauf ist ein anderer.
Auf der Seite zeigst du alles, was dein Geschäft repräsentiert.
Die Seite richtet sich an verschiedene Kunden, die verschiedene Dinge von dir wollen.
Wenn du ein Grafikdesigner bist und verschiedene Dienste anbietest findest du eine Übersicht auf dieser Seite.
Diese Seite eignet sich nur als Landingpage, wenn du dich oder deine Marke bekannter machen willst.
Erwarte einfach keine hohe Conversionrate. Deine Startseite ist kein Conversiontreiber.

Microsite als Landingpage:

Die Mikroseite ist eine abgespeckte Variante einer Primärseite.
Sie liefert dem Besucher weiterhin Kontext, beinhaltet allerdings weniger, dafür aber spezifischere Informationen.
Die Mikroseite ist auf eine bestimmte Produktgruppe limitiert und enthält häufig eine abgespeckte Variante deiner Navigation um Produkteigenschaften besser darzustellen.
Die Nummer an CTAs ist allerdings gegenüber der Primärseite deutlich reduziert und in der Herosection befinden sich ein CTA für ein bestimmtes Produkt oder einen bestimmten Service den du anbietest.
Microsites eignen sich außerdem besonders gut für Gewinnspiele, Formulare und Verkäufe. Sie werden auch gerne für Markenerlebnisse genutzt um die eigene Marke zu pushen, die Brandawareness und das Engagement mit dem Nutzer zu steigern!
Du kannst auch deine Startseite abspecken und sie zu einer Mikrosite machen. So wirst du auf jeden Fall eine höhere Conversionrate haben, als mit einer überladenen Startseite.

NeilPatel-Mikrosite Landingpage
NeilPatel.com ist ein schönes Beispiel für eine abgespeckte Startseite

Diese Taktik eignet sich besonders, wenn du SAAS verkaufst oder eine sehr spezifische Dienstleistung anbietest.

Die klassische Landingpage

Sie zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:
Sie enthält keine Navigation und Kontext zu deiner Marke bietet bestenfalls dein Logo. Klassische Landingpages sind noch spezifischer als Microsites, enthalten kaum bis gar keine Links und haben immer einen klaren Call to Action.

Landingpage-hubspot
Die Landingpage von Hubspots „Hubs“ – Du kannst nur die Demo anfordern – Sonst nichts

Dabei kann es sich um ein spezifisches Produkt oder um eine Newlsetteranmeldung handeln. Das hängt ganz von deinen Marketingzielen ab.
Auf einer Landingpage ist es wichtig, deinen Besucher genau die Informationen zu geben, die er braucht um die Aktion durchzuführen die du willst. So wenig wie Möglich, aber auf jeden Fall so viel wie Nötig.
Das erreichst du durch Bulletpoints, detaillierte Beschreibungstexte, Bewertungen und Testimonials. Stelle das Problem heraus und liefere die Lösung.
Mache deinen Besucher bewusst, dass er jetzt genau dein Produkt oder deinen Service für sein Leben braucht. Nur mit deinem Produkt wird sein Leben besser.
Die klassische Landingpage ist sehr spezifisch und deshalb eignen sie sich perfekt für PPC-Kampagnen oder SEO-Kampagnen mit Keywords die eine starke Kaufintention suggerieren.
Jedes Element auf der Seite dient dazu, deinem Besucher DAS eine Produkt zu verkaufen. Es muss ihm klar werden, das dein Angebot alternativlos ist.
Aus welchen Elementen eine Landingpage genau besteht, habe ich dir hier bereits verraten.

Verhältnis 1:1

Bei Landingpages geht es darum die Optionen für deinen Besucher zu minimieren.
Idealerweise hast du einen Aufmerksamkeitsverhältnis von 1:1 das heißt dein Besucher hat nur eine einzige Möglichkeit.
Die Aktion durchzuführen, die du von ihm möchtest.
Die vordere Zahl steht für deinen Besucher. Die zweite Zahl steht für die Menge der Möglichkeiten (Links oder Buttons) die er auf deiner Seite zur Interaktion hat.
Auf einer Primärseite befinden sich im durchschnitt 120 links. Daraus ergibt sich eine Aufmerksamkeitsverhältnis von 1:120. Microsites weisen normalerweise nicht mehr als 30 links auf – das Aufmerksamkeitsverhältnis liegt also bei 1:30.
Footerlinks wie Impressum oder Datenschutz zählen wir nicht mit, weil der Besucher an sie gewöhnt ist und sie nicht als Ablenkung empfindet.
Bei einer klassischen Landingpage möchtest du so nah wie möglich an die 1:1 kommen. Durch kluges und durchdachtes Converiondesign hast du die Möglichkeit, so nah wie möglich an die 1:1 heranzukommen.
Je näher du an 1:1 bist, um so mehr steigt deine Konversionsrate.
Das kann ich dir garantieren.

Fazit

Es kommt immer auf das Ziel deiner Marketingkampagnen an, welche Landingpage zum Einsatz kommen sollte. Jede hat ihre Vor- und Nachteile.
Wenn du Traffic auf die Primärseite leitest, kannst du für Brandawareness sorgen und deine Marke stärken. Die Besucher bekommen einen guten Überblick darüber wer du bist und was du kannst. Bei begrenztem Werbebudget, würde ich allerdings davon abraten.
Mit Blick auf deine Conversions kann ich dir allerdings garantieren, dass Microsites und klassische Landingpages häufig die bessere Alternativen sind. Du kannst deinen Content spezifischer gestalten und dein Besucher hat weniger Ablenkung.
Je näher sich das Aufmerksamkeitsverhältnis in Richtung 1:1 bewegt, um so mehr steigen auch deine Conversions.
Wie sind deine Erfahrungen mit verschiedenen Landingpages? Welche hat sich bei dir am effektivsten herausgestellt? Teile dich gerne in den Kommentaren mit!

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Christoph Schmitz

Christoph Schmitz

Gründer von Bigfunnel.de
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